Das Schweigen brechen - Frauen- und Kinderhaus Wiwili, Nicaragua

Spendenaufruf - Frauen und Kindern helfen

Freiburg ist seit vielen Jahren der Stadt Wiwili in Nicaragua freundschaftlich verbunden. Wie in vielen Teilen der Welt, sind auch in Wiwili Frauen immer wieder von Gewalt betroffen: Physische Gewalt oder sexuelle Übergriffe sind leider auch hier kein Fremdwort.
Frauen in Wiwili Nueva Segovia gründeten 2010 einen Verein, AMEWINS, um betroffene Frauen und Kinder zu unterstützen. Der Gemeinderat von Wiwili  übereignete dem Frauenverein ein Grundstück samt Haus, das mit Unterstützung der deutschen Botschaft renoviert werden konnte.
Am 8. März 2011 eröffnete das Frauen- und Kinderhaus Wiwili.
Das Haus ist zur Anlaufstelle für Frauen (und Kinder) aus beiden Gemeinden Wiwilis geworden, die Gewalt in der Familie in unterschiedlichsten Formen, ausgesetzt sind.  Dort finden sie Schutz und Hilfe.
Auch die zuständigen Kommissariate der Polizei schicken die Betroffenen bei Bedarf ins Frauenhaus und arbeiten mit AMEWINS zusammen. In der gesamten Region gibt es keine andere entsprechende Einrichtung.
Seit Gründung fanden bisher fast 300 Opfer Zuflucht und Unterstützung im Frauenhaus.
Das Frauenhaus möchte eine Nähstube einrichten. Nähkurse und die Möglichkeit, Näharbeiten zu verrichten, sollen den bedürftigen Frauen helfen, sich und ihre Kinder selbst zu versorgen. Für die Anschaffung von 2-3 Nähmaschinen wird dringend Geld gebraucht.
Außerdem muss das Frauenhaus dringend mit 2 Kinderbetten ausgestattet werden. Die Unterbringung und Betreuung der Kinder ist unerlässlich, z. B. wenn die Frauen in die Bezirkshauptstadt Jinotega oder Ocotal fahren müssen, um das Krankenhaus aufzusuchen oder um ihre Aussage vor Gericht zu machen. 
Der Verein AMEWINS ist seit 2015 in Nicaragua als gemeinnützig anerkannt.
 
In Freiburg unterstützt MENSCHENRECHTE 3000 e. V. das Frauen- und Kinderhaus in Wiwili durch den Verein AMEWINS.
Wir berichten regelmäßig über die Ereignisse und Entwicklungen im Frauen- und Kinderhaus Wiwili.

Die Stadt Freiburg unterstützt das Frauen- und Kinderhaus in Wiwili direkt und durch den Spendenaufruf auf der website des Referats für Internationale Beziehungen.

Unterstützen Sie uns, damit Frauen und Kinder in Wiwili weiterhin Schutz und Hilfe im Frauenhaus finden können.
Spenden mit dem Vermerk „Frauenhaus Wiwili“ werden von uns zu 100% direkt zum Frauenhaus Wiwili in Nicaragua weitergeleitet.
 
 

Spendenkonto:
MENSCHENRECHTE 3000 e. V. (gemeinnützig)
Volksbank Freiburg BLZ 680 900 00,
Kto.Nr. 21 33 57 03
IBAN DE14 6809 0000 0021 3357 03
BIC GENODE61FR1


Kontakt in Freiburg:
info [at] menschenrechte3000 [dot] de (Gudrun Conrad) (Menschenrechte 3000)

Kontakt in Wiwili:
vikymon5abril [at] yahoo [dot] es (Victoria Moncada)

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Frauen- und Kinderhaus in Wiwilí braucht Hilfe

Oberbürgermeister Dieter Salomon ruft zum Spenden für das Frauen- und Kinderhaus in Freiburgs Partnerstadt Wiwilí in Nicaragua auf...
weiterlesen

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/frauen-und-kinderhaus-in-wiwil-b...

 

 

Aktueller Bericht - Frauen- und Kinderschutz-Haus Wiwili - 2015

In diesem Jahr hat sich AMEWINS um 60 Frauen und Kinder gekümmert die Opfer von Misshandlungen waren, davon einige auch vergewaltigt. Von diesen 60 Anzeigen wurden 10 Männer mit Gefängnis bestraft.
Außerdem wurden 70 Frauen zum Gericht oder zur Polizei begleitet, um Unterhalt für ihre Kinder zu fordern. In 50 Fällen wurde erreicht, dass die Väter Unterhalt für ihre Kinder bezahlen müssen.
In 2015 gab es in den beiden Gemeinden von Wiwili keinen Frauenmord. Die Gewalt gegen Frauen und Kinder ist allerdings nur sehr geringfügig zurückgegangen, aber die Männer kennen nun das Gesetz und die Konsequenzen besser. Dennoch ist es weiterhin notwendig mit der Aufklärung fortzufahren, um einen spürbaren Rückgang der Misshandlungen zu erreichen.

zwei Bilder von Opfern, die längere Zeit im Frauen- und Kinderhaus wohnten:
Rosabel, 12 Jahre alt in roter Bluse, wurde vom Mann ihrer Oma vergewaltigt. Sie lebte zwei Monate mit ihrer Mutter und ihren drei Brüdern im Frauenhaus. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen und die Mutter versucht die Fakten zu verharmlosen.

Yalinda, auch 12 Jahre alt, wurde von einem Mann entführt. Die Mutter erstattete Anzeige. Daraufhin suchte die Polizei das Mädchen, der Mann floh. Das Mädchen kam quasi ohne Kleider im Frauenhaus an und wohnte dort zwei Wochen, ehe es zu seiner Mutter zurückkehrte.

 

Spenden

Auch hier können Sie spenden für das Frauen- und Kinderschutzhaus Wiwili: bei Helfen kostet nix!

... und zwar ganz einfach wie gewohnt online shoppen... neugierig, wie das geht? bitte anklicken