Gegen Gewalt an Frauen

16 TAGE Stopp Gewalt gegen Frauen - Aktionstage in Freiburg 2016
 

Veranstaltungsübersicht - - - www.16days-freiburg.de 

Menschenrechte sind unteilbar – Frauenrechte sind Menschenrechte


Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist nach wie vor ein Tabu-Thema im privaten wie im öffentlichen Raum, hierzulande wie auch weltweit.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat viele Gesichter: von der Belästigung, über alltägliche sexuelle Anmache, psychische und/oder körperliche Verletzung und Misshandlung, sexuellen Missbrauch, ökonomische Ungleichheit, Abhängigkeit vom (Ehe)Partner oder der Familie, Frauenhandel, Verschleppung und Vergewaltigung, Zwangsheirat, Zwangsprostitution sowie Verletzung elementarer Menschenrechte wie z.B. Verweigerung von Bildung, Selbstbestimmung und Eigenständigkeit bis hin zur Tötung.
Fest steht auch, dass häusliche Gewalt immer noch die am meisten verbreitete Gewalt an Frauen ist.

Deshalb finden jedes Jahr Ende November / Anfang Dezember 16 Tage lang international Kampagnen statt, um auf die vielfältigen Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.
Immer zwischen dem 25. November - Internationaler Tag "Nein zu Gewalt an Frauen"- und dem 10. Dezember - Internationaler Tag der Menschenrechte - engagieren sich tausende Menschen weltweit für die Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen".

Der Internationale Tag "Nein zu Gewalt an Frauen", der jährlich am 25. November begangen wird, erinnert an die drei mutigen Schwestern Mirabal, die an diesem Tag im Jahr 1960 vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter ermordet wurden. Die Vereinten Nationen haben diesen Tag als offiziellen internationalen Gedenktag seit 1999 anerkannt.

Zum Programm des Aktionsbündnisses in Freiburg gehören auch in diesem Jahr eine Fachtagung, ein Filmabend, ein Buchschaufenster, Gastro-Aktionen, Workshops, Diskussionen und Vorträge.

Den Auftakt der Aktionstage am 25. November bilden ab 15 Uhr der Stadtrundgang "Erinnerungsorte an Gewalttaten gegen Frauen" und um 20 Uhr die Podiumsdiskussion zum Thema "Wie gleichgestellt sind wir wirklich? Über Gewalt in unserer Gesellschaft". Zum Abschluss der Aktionstage am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember findet die Szenische Lesung mit Lore Muráth zum Thema "Sturz aus dem 7. Himmel - Nach der Schattenwelt folgt bestenfalls der Zorn" statt.

Ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen und Aktionen finden Sie auch unter www.16days-freiburg.de.

Die einzelnen Veranstaltungen werden von den verschiedenen Vereinen eigenständig durchgeführt und durch unterschiedliche Geldgeber*innen unterstützt.
Das Gesamtprogramm der Aktionstage "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" sowie die Auftakt- und Abschlussveranstaltungen werden gefördert von der Stadt Freiburg und der Stiftung Umverteilen


Aktivitäten während des gesamten Aktion-Zeitraums: Freitag, 25. November - Samstag, 10. Dezember 2016

Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, Stadt Freiburg
Plakataktion 'Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen'
im Stadtgebiet Freiburg


Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, Stadt Freiburg und Frauenhorizonte- gegen sexuelle Gewalt e.V.
Fahnenaktion 'Frei leben ohne Gewalt'
Rathaus: Rathausplatz 2-4, 79098 Freiburg • Frauenhorizonte: Basler Straße 8
Die Stelle zur Gleichberechtigung der Frau und Frauenhorizonte e. V. nehmen auch in diesem Jahr an der von TERRE DES FEMMES initiierten bundesweiten Fahnenaktion "Frei leben ohne Gewalt" teil. Die Fahnen am Balkon des Neuen Rathauses und am Haus Basler Straße 8 werden vom 25. November bis zum 10. Dezember im öffentlichen Raum gehisst und weisen darauf hin, dass jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu ächten ist.


Frauenhorizonte - gegen sexuelle Gewalt e.V. in Kooperation mit Freiburger Cafés, Kneipen, Clubs und Restaurants
Gastro-Aktion in Freiburger Cafés, Kneipen, Restaurants und Clubs
Die Liste der beteiligten Cafés, Kneipen und Gaststätten unter www.frauenhorizonte.de
Frauenhorizonte e.V. - gegen sexuelle Gewalt ist die Freiburger Anlauf- und Fachberatungsstelle für Frauen und jugendliche Mädchen, die sexuelle Übergriffe erlebt haben. Für die Freiburger "16 Tage-Aktion" hat sich Frauenhorizonte auf den ersten Blick ungewohnte Kooperationspartner*innen gesucht: Freiburger Clubs, Cafés und Gaststätten, die während des Kampagnenzeitraums "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" die Arbeit von Frauenhorizonte mit zahlreichen Benefiz-Aktionen unterstützen.
Die Angebote reichen von einer anteiligen Spende des Gewinns der gesamten 16 Tage, über den Verkauf von "Frauenhorizonte-Soli-Getränken" bis zu ganzen Aktionstagen zum Thema "Gewalt gegen Frauen und Mädchen". Zusätzlich wird in diesem Rahmen über
das Thema sexualisierte Gewalt informiert.


Frauenhorizonte - gegen sexuelle Gewalt e.V. in Kooperation mit der Buchhandlung Herder & Thalia
Buchschaufenster
Thalia-Buchhandlung Herder & Thalia • Kaiser-Joseph-Straße 180, 79098 Freiburg
Die Buchhandlung Herder & Thalia und Frauenhorizonte gestalten im Rahmen der Aktionen "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" ein Buchschaufenster. Im Aktionszeitraum werden dort informative und spannende Medien/Bücher ausgestellt, welche die Situation von Frauen in unserer Gesellschaft, mit dem Schwerpunkt "sexuelle Gewalterfahrungen", aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.


Samstag 19.11.
Indienhilfe - Wasser ist Leben e.V.
Ein Fest von Frauen für Frauen
18.00 - 22.00 Uhr • Kultur- und Vereinshaus, Vörstetter Straße 7, 79194 Gundelfingen • Anmeldung bis 7.11. unter k [dot] daennart [at] gmx [dot] de
barrierefrei • der Abend findet auf einer Spendenbasis von 15 € statt
Unter diesem Motto lädt die Indienhilfe - Wasser ist Leben Gundelfingen e.V. Frauen aus der Region ein, sich mit Frauen, die nach wie vor Gewalt und Ungerechtigkeit erfahren, zu solidarisieren, aber auch um in die faszinierende Kultur Indiens einzutauchen und
das "Frausein" zu feiern. Musik, Tanz, Yoga und Klangreisen werden durch indisches Essen, Getränke und Kurzvorträge über die Arbeit des Vereins Indienhilfe - Wasser ist Leben begleitet.
Bitte (Yoga-)Matte, Decke und Kissen mitbringen.


Das Freiburger Aktionsbündnis "16 Tage - Stopp Gewalt gegen Frauen" besteht bereits im 5. Jahr. Es setzt sich aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen zusammen, deren Anzahl und Beteiligung jährlich wuchs. Das Ziel der Aktionstage, die immer vom 25. November bis 10. Dezember stattfinden, ist, das Thema "Gewalt gegen Frauen" verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und über die verschiedenen Auswirkungen und Formen der weltweit gegen Frauen ausgeübten Gewalt zu
informieren. Das schockierende Gewaltverbrechen, bei dem vor kurzem eine junge Frau an der Dreisam vergewaltigt wurde und ums Leben kam, zeigt in erschreckender Weise, wie aktuell und allgegenwärtig Gewalt gegen Frauen ist. Somit ist das Thema der Aktionstage präsenter denn je. Sie sind gleichzeitig Mahnung und Gedenken an die Opfer sexualisierter Gewalt.

Viele der diesjährigen Veranstaltungen widmen sich dem Thema 'Frauen und Flucht' sowie 'Frauen und Migration'. Zudem haben wir uns dieses Jahr dazu entschlossen, über die stattfindenden verschiedenen Einzelveranstaltungen der beteiligten Vereine hinaus, drei große gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren: die beiden Auftaktveranstaltung am 25. November und die Abschlussveranstaltung am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. Dies führte zu einem kompakteren Programm als in den vergangenen Jahren, zu dessen Teilnahme und Besuch wir Sie sehr herzlich einladen.

Internationaler Tag der UNO zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Freitag 25.11.
Freiburger Aktionsbündnis "16 Tage gegen Gewalt an Frauen"
Auftaktveranstaltung Stadtrundgang: Erinnerungsorte an Gewalttaten gegen Frauen
15.00 - 18.00 Uhr • Start: 15.00 Uhr • Treffpunkt: Augustinerplatz • kein Teilnahmebeitrag
Zum Auftakt der Aktionstage "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" widmen wir uns in einem besonderen Stadtrundgang Orten, an denen Gewalttaten gegen Frauen stattfanden oder die an Gewalttaten gegen Frauen erinnern. Die aktuelle schreckliche Gewalttat gegen eine junge Frau, die vergewaltigt wurde und dabei ums Leben kam, zeigt einmal mehr, dass Frauen immer noch ständigen Bedrohungen und massiven Verletzungen durch Gewalt ausgesetzt sind. Aber Frauen sind nicht nur Bedrohungen und Verletzungen im öffentlichen Raum, sondern nach wie vor auch häuslicher Gewalt ausgesetzt, der immer noch am meisten verbreiteten Gewalt gegen Frauen.
Der Stadtrundgang führt an acht exemplarische Orte in der Stadt, an denen Gewalt gegen Frauen ausgeübt wurde oder die für die Erinnerung an eine Gewalttat gegen Frauen stehen. Dort werden unterschiedliche Formen von Gewalt gegen Frauen in den Blick genommen. Dieser geht an einigen Orten über die Gewalterfahrungen hinaus, als Orte von Empowerment von Frauen.
Sie sind herzlich eingeladen an dem Stadtrundgang teilzunehmen und mit uns gemeinsam der Opfer von Gewalt gegen Frauen zu gedenken.
Für alle, die nicht am gesamten Rundgang teilnehmen können, hier die etwaigen Uhrzeiten der einzelnen Stationen: 15.00 Uhr Augustinerplatz, vor der Treppe • 15.30 Uhr Stadtgarten, am Kiosk • 15.55 Uhr Regierungspräsidium, Kaiser-Joseph-Straße • 16.25 Uhr
Rathausplatz, vor dem Eingang zum alten Rathaus • 16.50 Uhr Gartenstraße, Rückseite des Friedrichbaus • 17.15 Uhr Konzerthaus, Konrad-Adenauer Platz • 17.40 Uhr Karma Café-Bar, Bertoldstraße.


Freitag 25.11.
Freiburger Aktionsbündnis "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" in Kooperation mit AMICA e.V. und Menschenrechte 3000 e.V. sowie mit der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg und der Volkshochschule Freiburg
Podiumsdiskussion Wie gleichgestellt sind wir wirklich? Über Gewalt in unserer Gesellschaft
20.00 Uhr • Volkshochschule Freiburg, Theatersaal • Rotteckring 12, 79098 Freiburg • barrierefrei • Eintritt frei
Gewalt gegen Frauen ist ein Ausdruck der ungleichen Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen. So steht es in der UN-Erklärung über die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen. Es ist ein Thema, das in unserem Leben allgegenwärtig ist und alle Aspekte
unserer Gesellschaft durchdringt. Wie zeigt sich Gewalt gegen Frauen im Alltag? Wie bestimmt Gewalt unser Verhalten - und was sagt das Gesetz dazu? Was haben wir bisher erreicht und wo besteht weiter Handlungsbedarf? Das Freiburger Aktionsbündnis "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" nimmt den Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen zum Anlass, das Thema kritisch zu beleuchten.
Auf dem Podium: Peet Borgstein, Bloggerin, Blog Identitätskritik • Prof. Dr. Nina Degele, Genderexpertin • Malika Mansouri, Rechtsanwältin, Rassismusforschung • Anke Ruth-Klumbies, Kirchenrätin, Ev. Frauen in Baden • Moderation: Simone Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg.


Freitag 25.11. + Samstag 26.11.
Tritta e.V. - Verein für feministische Mädchenarbeit
Workshop Wen-Do-Kurse für Mädchen_ und Frauen_
Wen-Do ist Selbstverteidigung und Selbstbehauptung von Frauen_ für Frauen_. Im Kurs geht es darum, zu lernen, die eigenen Kräfte besser zu nutzen, sich durchzusetzen, zu behaupten und zu verteidigen. Die eigenen Stärken zu kennen und besser für sich einzusetzen - und das nicht nur in gefährlichen Situationen, sondern im ganz gewöhnlichen Alltag. Wir üben "Nein!" zu sagen und Grenzen zu setzen. Was wirkt gut gegen Belästigungen oder üble Anmache? Wenn du/Sie übergangen, lächerlich gemacht, ausgegrenzt oder sogar körperlich angegriffen wirst/werden?

Für alle Wen-Do-Kurse ist eine Anmeldung erforderlich. Anmeldungen bitte unter info [at] tritta-freiburg [dot] de

Wen-Do-Aufbaukurs für Mädchen_ von 7 - 10 Jahren
Freitag, 25.11., 15.30 - 17.30 Uhr + Samstag, 26.11., 10.00 - 14.00 Uhr • Langemarckstraße 97, 79100 Freiburg, Saal im 1.OG (Bewohner-Initiative) • 45€ Normalpreis / 30€ mit ALG I oder Wohngeld / 20€ mit ALG II

Wen-Do-Grundkurs für Mädchen_ und junge Frauen_ von 16 – 19 Jahren
Freitag, 25.11., 16.00 - 18.30 Uhr + Samstag, 26.11., 11.00 - 15.30 Uhr • Tritta e.V. • Basler Straße 8, 79100 Freiburg • 55€ Normalpreis / 35€ mit ALG I oder Wohngeld / 25€ mit ALG II


Samstag 26.11.
Elele ileriye, Netzwerk für Gleichbehandlung, Feministische Linke Freiburg, pro familia Freiburg
Vortrag mit anschließendem Workshop
Mehrdimensionale Diskriminierung von muslimisch geprägten Frauen im Kontext Alltag, Beruf, Schule und Studium
11.30 - 17.00 Uhr • Jugendhilfswerk Freiburg • Konradstraße 14 (im Hinterhaus), 79100 Freiburg • Zugang barrierefrei, Toiletten nicht • keine Teilnahmegebühr
Mit unserer Veranstaltung möchten wir uns dem Frauenbild im Allgemeinen und der Darstellung der muslimischen Frau im Besonderen in den deutschen Medien widmen. Dabei ist es uns wichtig auf die mehrdimensionale Diskriminierung von muslimischen
Frauen aufmerksam zu machen und zu eruieren, inwieweit die Medien unsere eigenen Vorstellungen beeinflussen. Auch die verschiedenen Aspekte von (antimuslimischem) Rassismus sollen aufgegriffen werden.
Der Vortrag mit Diskussion ist auch offen für Männer, der sich anschließende Workshop richtet sich ausschließlich an Frauen* und zielt darauf ab, die Gemeinsamkeiten der Frauen zu Tage zu bringen und die Solidarität der Frauen untereinander zu stärken.
11.30 - 12.15 Uhr: Vortrag: Malika Mansouri (Rechtsanwältin/Rassismusforschung) - Der Vortrag ist für Frauen* und Männer* offen
12.15 - 13.00 Uhr: Diskussion
13.00 - 14.00 Uhr: Mittagspause
14.00 - 17.00 Uhr: Empowermentworkshop mit Malika Mansouri und Farah Bourmar (von den Datteltätern).
Für den Workshop (ausschließlich für Frauen) wird um Anmeldung bis zum 16.11. wird gebeten.


Dienstag 29.11.
Anwältinnen ohne Grenzen e.V. in Kooperation mit Da Migra MUT-Projekt und Museum Natur und Mensch
Vortrag Frau und Flucht: Sexualisierte Gewalt gegen geflüchtete Frauen
18.00 Uhr • Museum Natur und Mensch • Gerberau 32, 79098 Freiburg • barrierefrei • Eintritt frei
Ein Teil der Frauen, die nach Deutschland geflüchtet sind, waren in ihren Herkunftsländern massiver sexueller Gewalt ausgesetzt. Auch auf der Flucht waren insbesondere allein reisende Frauen und Frauen, die mit ihren Kindern geflüchtet sind, sexueller Belästigung, Bedrohung, Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt. Nicht nur Schlepper und männliche Geflüchtete sind die Täter, die Frauen auf der Flucht belästigen, zur Prostitution zwingen oder ihre Körper als Preis für die Überfahrt verlangen. Dazu zählen
nicht selten auch Polizisten, Grenzbeamten, ziviles Hilfspersonal. In den Fluchtunterkünften, wo Frauen oft glauben Sicherheit gefunden zu haben, sind Frauen grundsätzlich auch in Deutschland nicht ausreichend vor geschlechtsspezifischer Gewalt
geschützt.
Ausgehend von überregional bekannt gewordenen Fällen wollen wir der Frage nachgehen, welcher Schutz Frauen in den Flüchtlingsunterkünften in der Region geboten wird und woran es mangelt, zudem werden wir die Rechtslage darstellen.
Referentinnen: Lama Sijare, Juristin und Flüchtlingshelferin, und Regina Schaaber, Rechtsanwältin, beide Mitglied bei Anwältinnen ohne Grenzen.


Mittwoch 30.11.
Freiburger Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt
Interdisziplinäre Fachtagung
Häusliche Gewalt – Beiträge aus Forschung und Praxis zur Unterstützung der Betroffenen
9.00 - 16.25 Uhr • Historisches Kaufhaus • Münsterplatz, 79098 Freiburg • barrierefrei • falls Fragen: Tel.-Nr. 0761 - 3881 1404 • Eintritt frei
In diesem Jahr wird in den drei Schwerpunktbereichen Unterstützung von gewaltbetroffenen Frauen, Cyberstalking/Cybermobbing und besondere Herausforderungen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen das Thema Häusliche Gewalt beleuchtet. Neue wissenschaftliche Studien und praktische Vorgehensweisen können und sollen rege diskutiert werden.
Als Referent*innen nehmen an der Tagung teil: Barbara Nägele, Zoom - Gesellschaft für prospektive Entwicklungen e.V. • Dr. Daniela Gloor, Social Insight - Forschung • Georg Ungefuk, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt • Tatjana Leinweber, Referentin FHK Gewaltschutz und Flucht Frauenhauskoordinierung e.V. • Prof. Stefan Kammhuber, HSR Hochschule für Technik Rapperswil-Jona / ikik - Institut für Kommunikation und Interkulturelle Kompetenz • Aynur Evler, Uniklinik RWTH Aachen - Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
Wir freuen uns auf die renommierten Referent*innen und auf Ihre Teilnahme.


Mittwoch 30.11.
Feministische Geschichtswerkstatt Freiburg e.V.
Filmabend Die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen mit Zeitzeuginnen aus den Anfängen der Frauenhausbewegung in Freiburg
19.30 Uhr • Feministisches Zentrum • Faulerstraße 20 (Grethergelände), 79098 Freiburg • barrierefrei • Eintritt frei, über Spenden würden wir uns freuen • Eine Veranstaltung für Frauen und Transen.
1978 drehte Cristina Perincioli zusammen mit Frauen aus dem ersten Frauenhaus der Bundesrepublik in Berlin diesen dokumentarischen Spielfilm. Ein Klassiker, der über die BRD hinaus Furore machte und das Thema Gewalt in nahen Beziehungen in die Kinos
brachte und die Frauenhausbewegungen stärkte.
Nach dem Film ist Zeit für einen Erfahrungsaustausch über die Frauenhausbewegung in Freiburg - mit Protagonistinnen aus den 1970er und 80er Jahren sowie Aktivistinnen der Gegenwart.


Donnerstag 1.12.
Frauen mB - Unabhängiges Netzwerk Inklusion Freiburg
Vortrag Gender und Behinderung - aus der Frauenperspektive. Im Anschluss offener Austausch
14.00 - 16.00 Uhr • Treffpunkt Freiburg • Schwabentorring 2, Foyer, 1. Stock, 79098 Freiburg • barrierefreier Zugang über 80cm breiten Aufzug und Rampe für Eingangsstufe • Eintritt frei, Spenden willkommen
"Geschlecht: behindert. Sekundäres Merkmal: Frau". Diesen Buchtitel aus der Bewegung der Frauen mit Behinderung beleuchten wir näher und freuen uns auf ein inspirierendes Miteinander. Hierzu laden wir Sie herzlich zu einer spannenden Begegnung ein. Für
eine kleine gemeinsame Verpflegung ist gesorgt. • Der Vortrag beginnt um 14.30 Uhr.


Samstag 3.12.
Frauenverband Courage e.V. Ortsgruppe Freiburg
Vortrag Bericht über die traumatherapeutische Arbeit in einem Flüchtlingscamp im Nordirak mit yezidischen Frauen: "Bevor ihr kamt, war ich wie ein verdorrter Baum, jetzt bin ich wieder stark"
16.00 - 18.00 Uhr • Familien- und Mütterzentrum Klara • Büggenreuterstraße 12, 2.Stock, 79106 Freiburg-Stühlinger • barrierefrei (mit Aufzug) • Eintritt frei
"Bevor ihr kamt, war ich wie ein verdorrter Baum, jetzt bin ich wieder stark" - so die 21-jährige Nesrin, die 9 Monate in den Händen der IS war. Sieben Tage lang haben drei Traumatherapeutinnen im Camp mit den Frauen gearbeitet, diskutiert, gelacht und gesungen. Diese Frauen haben den Terror des faschistischen IS überlebt und leiden an den psychischen Folgen. Organisiert von Ceni (kurdisches Frauenfriedensbüro Europa) und dem Frauenverband Courage mit der autonomen Frauenbewegung im Nordirak boten sie den Frauen traumatherapeutische Hilfe zur Selbsthilfe. Dies ist Ausdruck der praktischen Solidarität im Rahmen des weltweiten Zusammenschlusses von Frauen im Weltfrauenprozess.
Referentin: Ulrike Held, psych. Psychotherapeutin, Traumatherapeutin und -dozentin vom Frauenverband Courage, Bundesvorstand

 
Sonntag 4.12.

Tritta e.V. - Verein für feministische Mädchenarbeit in Kooperation mit Basler 8 für Mädchen und Frauen und fz* - Feministisches Zentrum Freiburg
Workshop Wen-Do-Grundkurs für Frauen_
10.00 - 16.00 Uhr • Tritta e.V. • Basler Straße 8, 79100 Freiburg • 55€ Normalpreis / 35€ mit ALG I oder Wohngeld / 25€ mit ALG II


UN Tag der Menschenrechte

Samstag 10.12.
Freiburger Aktionsbündnis "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" in Kooperation mit dem Deutschen Frauenring Ortsring Freiburg und dem Centre Culturel Français Freiburg
Szenische Lesung mit Lore Muráth
Sturz aus dem 7. Himmel - Nach der Schattenwelt folgt bestenfalls der Zorn
Abschlussveranstaltung der 16 Tage - Stopp Gewalt gegen Frauen
20.00 Uhr • Centre Culturel Français Freiburg - Conrad Schroeder Institut e.V. • Münsterplatz 11 (im Kornhaus), 79098 Freiburg • barrierefrei, Aufzug vorhanden • Eintritt frei
Das szenische Theaterstück von Lore Seichter-Muráth thematisiert Szenen psychischer Gewalt an Frauen. Sofie Müller träumte in ihrer Jugend von einem Familienleben und einer Karriere. Jahre später begegnen wir der in der Zwischenzeit gealterten und scheinbar geläuterten Frau. Stück für Stück bröckelt das Selbstbewusstsein der Protagonistin einhergehend mit der erlebten Gewaltspirale. Am Ende sind die Zuschauer hellwach gegenüber physischen Zwängen und psychischer Gewalt, sie haben Sofie Müller auf ihrem schwierigen Weg begleitet, mit ihr gelitten, mit ihr gesungen, mit ihr gelacht und eine Menge über sich selbst erfahren.


› › Das Freiburger Aktionsbündnis "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" besteht aus 40 Vereinen, Organisationen und Initiativen, die in der Frauen- und Menschenrechtsarbeit aktiv sind. Sie tragen seit nun 5 Jahren gemeinsam die jährlich stattfindenden Aktionstage. Zur Realisierung der Aktionstage sind wir auch in diesem Jahr auf eine finanzielle Unterstützung von möglichst vielen Menschen angewiesen.

Wir würden uns deshalb über Ihre - kleinere oder größere - Spende sehr freuen. Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig.
Spendenkonto: Menschenrechte 3000 e.V. (gemeinnützig) • GLS Bank • IBAN: DE83 4306 0967 7926 8789 00 • Verwendungszweck: 16 Tage-Aktion 2016

 

Das Programm und viele Informationen um die "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" Freiburg 2016 findet ihr auf unserer Startseite und www.16days-Freiburg.de

 

 

16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2015

 

 

Bitte besucht die website der Kampagne: www.16days-Freiburg.de

für umfassende Informationen und die aktuellen Veranstaltungen zum Thema.

 

Veranstaltungen von Menschenrechte 3000 e.V.

zu den ''16 Tagen gegen Gewalt an Frauen'' 2015:

 

Umgang mit Gewalt durch Säureanschläge und Gerechtigkeit für Überlebende

in Englisch mit Übersetzung (konsekutiv)

Donnerstag, 26. November 2015 - 19:00 Uhr
Museum Natur und Mensch,
Gerberau 32, Freiburg

Vortrag: Jaf Shah, ASTI London, Executive Director Acid Survivors Trust International
Gerechtigkeit? Was für eine Gerechtigkeit?

Der Vortrag untersucht wie Gesetzgebung zur Verhinderung von Säureanschlägen in verschiedenen Ländern, u.a. in Indien und Kolumbien, umgesetzt wird. Wird die Verfügbarkeit von Säuren kontrolliert und eingeschränkt? Werden Überlebende mit ausreichender Entschädigung versorgt? Werden die Täter angemessen bestraft?
Der Vortrag stützt sich auf eine kürzlich veröffentlichte Studie über Gesetze betreffend Gewaltausübung durch Säureanschläge, die vom Acid Survivors Trust International in Auftrag gegeben worden war.

Eintritt 3€

VeranstalterInnen: Menschenrechte 3000 e.V. und Museum Natur und Mensch der Stadt Freiburg


"Highway of Tears" - Gewalt gegen indigene Frauen in Kanada

Dokumentarfilm in englischer Sprache

Freitag, 4. Dezember 2015 - 18:00 Uhr
Carl-Schurz-Haus, Carl-Schurz-Haus / Deutsch-Amerikanisches Institut e.V.
Eisenbahnstr. 58-62, Freiburg

Mit Einführung und anschließender Diskussion

Der Film dokumentiert die Recherche zu den vermissten und ermordeten Frauen an des 724 km langen Highway im Norden British Columbias und entstand auf Basis des Reports von Human Rights Watch von 2013.
 „...die kanadische Gesellschaft leidet unter Blindheit, wenn es um indigene Fragen geht“, sagte der Regisseur des Filmes „Highway of Tears“, Matt Smiley.
Der Film dokumentiert Gewalt an indigenen Frauen, die lange Zeit von Öffentlichkeit, Politik und Polizei ignoriert wurde. Der Fall Nicole Hoar brachte die Wende, denn sie war eine weiße Studentin aus bürgerlichem Haus, das passte nicht in das Klischee der Opfer, die meist als Frauen mit ‚ristkantem’ Lebenswandel, also Prostitution, Drogen- und Alkoholmissbrauch, zerrüttete Familien, diskreditiert werden. (Monika Seiller, Herausg. Magazin „Coyote’’)

A documentary looking into the missing and murdered women along a 724 kilometer stretch of highway in northern British Columbia.

Highway of Tears, Kanada 2014, 80 Min., Finesse Films, Regie: Matt Smiley. www.highwayoftearsfilm.com

VeranstalterInnen: Menschenrechte 3000 e.V. und Carl-Schurz-Haus Freiburg

 

STOP WAR AGAINST WOMEN - 1000 Frauen aus 70 Ländern in Den Haag

100 Jahre Frauenpower mit WILPF.
Vortrag: Helena Nyberg mit Bildern zur Frauen-Jahrhundertkonferenz vom 27. bis 29.4.2015

Dienstag, 08. Dezember 2015 - 19:30 Uhr
Centre Culturel Français – Conrad Schroeder Institut e.V.,
Münsterplatz 11 (Kornhaus),
79098 Freiburg

Über Spenden an Frauennetzwerke und Frauenarbeit in Flüchtlingslagern würden wir uns freuen.

Noch heute setzt sich die vor einhundert Jahren gegründete "Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit" (deutsch: IFFF) dafür ein, Wege zu einem dauerhaften Frieden zu finden. Die "Women’s International League of Peace and Freedom (englisch: WILPF)" versuchte in ihrem Gründungsjahr 1915 den ersten Weltkrieg zu verhindern - noch heute, unterdessen aktiv in 35 Ländern weltweit, versteht sie diesen Frieden immer verbunden mit sozialer Gerechtigkeit.
Ihre Mitglieder engagieren sich darin, die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und psychologischen Ursachen von Kriegen zu untersuchen, aufzudecken und zu beseitigen. Sie arbeiten in ihren eigenen Ländern wie auch an der UNO an konstruktiven Friedenslösungen. Frauen, Kinder und ältere Menschen sind die ersten Leidtragenden von kriegerischen Konflikten; deshalb müssen Frauen auch an vorderster Front an Friedensprozessen beteiligt werden.
Genau 100 Jahre nach der Gründung versammelten sich WILPF und Partnerorganisationen wieder in Den Haag, um gemeinsam eine neue, aktive Frauenfriedenspolitik in Gang zu setzen.
Abrüstung, Frieden und Menschenrechte gehören zu den Hauptprogrammen von WILPF. Nach Ausbruch der Revolutionen in Nordafrika und als Antwort auf die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten ist "MENA", das Engagement für den Nahen Osten und Nordafrika hinzugekommen. Hier werden namentlich Frauenprojekte unterstützt, die in ihren Gemeinschaften trotz großer Schwierigkeiten Hoffnung verbreiten.
Die Referentin ist professionelle Dolmetscherin und Mitglied bei Incomindios und bei WILPF; seit 1980 setzt sie sich als Aktivistin für die Rechte der Indigenen Völker und für Frauen ein – an der UNO arbeitet sie in verschiedenen Gremien mit und engagiert sich gegen den Uranabbau auf Ureinwohnerland. Sie hat WILPF-Schweiz 1984 mitbegründet und ist Internationales Vorstandsmitglied dieser ältesten Frauen- Friedensorganisation mit Sektionen in 35 Ländern.
„Es braucht uns auch in 100 Jahren noch – bis es keine Gewalt gegen Frauen mehr gibt“

VeranstalterInnen: Menschenrechte 3000 e.V., Eine Welt Forum Freiburg e.V. und Centre Culturel Français Freiburg

 

Das göttliche Weibliche - Gewalt gegen Frauen in Indien – Frau und Gesellschaft

Vortrag: Shalini Sahoo, Bremen

Vortrag in Englisch mit Übersetzung (konsekutiv)

Mittwoch, 9. Dezember 2015 - 19:00 Uhr
Stadtteilzentrum Vauban,
Haus 37, Saal im 1. OG,
Alfred-Döblin-Platz 1,
79100 Freiburg

Das göttliche Weibliche in der hinduistischen Tradition – der Hindu-Tradition - ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität des indischen Subkontinents. Indien - die größte Demokratie der Welt - ist ein Land der schillernden Kontraste und Vielfalt. Während man über die Stellung der Frau in der gegenwärtigen indischen Gesellschaft nachdenkt, ging Shalini Sahoo zurück zum Hinduismus, um die Position der göttlichen Weiblichkeit zu reflektieren und dieses Verständnis mit der materiellen Welt zu verbinden.

Shalini Sahoo ist eine indische Textil-Designerin, die seit 8 Jahren in Deutschland lebt und arbeitet. Shalini arbeitet mit verschiedenen Materialien, Oberflächen, Strukturen und Farben und kreiert mit diesen ‚Werkzeugen’ neue Produkte und Räume – die die Leere in unserer lebenden Welt mit Harmonie und Schönheit füllen sollen.
Einen Einblick in ihre Arbeit kann man auf ihrer Website nehmen: www.sahoo.com.de/index.html

VeranstalterInnen: Menschenrechte 3000 e.V.

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Ausstellung in Freiburg: 9. Mai bis 20. September 2015

Un/Sichtbar Frauen Überleben Säure.

Fotografien von Ann-Christine Woehrl

im Museum Natur und Mensch, Freiburg

Die Ethnologische Sammlung zeigt im Museum Natur und Mensch die Ausstellung „Un/Sichtbar. Frauen Überleben Säure". Fotografien von Ann-Christine Woehrl. Die Ausstellung wurde produziert vom Münchner Museum Fünf Kontinente.

mehr erfahren: website zur Ausstellung


Die Gesichter der Vergessenen
Die Fotografin Ann-Christine Woehrl zeigt in ihrer Ausstellung Frauen, die Brand- und Säureanschläge überlebt haben: in Indien, Bangladesch oder Uganda. Mit den Bildern wollte sie den Frauen "wieder ihr Gesicht geben", sagt sie.
Den vollständigen Beitrag können Sie hier online lesen und nachhören: Interview mit der Fotografin Ann-Christine Woehrl:

(Deutschlandradio Kultur online)
 

zu den Hintergründen lesen Sie mehr auf der website von ASTI:

Acid Survivors Trust International

http://www.acidviolence.org

Dort erfahren Sie auch, wie Sie direkt helfen und die Frauen unterstützen können.

 

Gewalt gegen Frauen - eine EU-weite Erhebung

FRA - die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte hat einen EU Report zu Gewalt gegen Frauen herausgegeben.
Der Report und die kurze Zusammenfassung finden Sie unten zum Download.
Auf der website der FRA können Sie weiterführende Informationen und Meldungen dazu lesen sowie die Publikationen finden.



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"16 Tage gegen Gewalt an Frauen" - 25. November / Frauenrechtstag  bis 10. Dezember / Menschenrechtstag 2014

die Aktionstage finden auch dieses Jahr in Freiburg statt. Das Programm ist bereits in Planung. 
Mit dabei ist die Volkshochschule Freiburg als Kooperationspartner, das Eine Welt Forum, die ESG Freiburg, AMICA e.V., Friedlicher Drache, Radio Dryeckland, FRIG (Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt), die Feministische Geschichswerkstatt und viele mehr.
Mehr Infos unter www.16days-Freiburg.de

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"16 Tage gegen Gewalt an Frauen" - 25. November / Frauenrechtstag  bis 10. Dezember / Menschenrechtstag 2013

Filmabend 'Gefährliche Helfer - Sexuelle Gewalt durch UN-Soldaten'

mit dem Regisseur Marcel Kolvenbach, 4.12.2013 in der ESG Freiburg

Kooperationspartnerin der Veranstaltung war unter anderen Jasmina Prpic, Anwältinnen ohne Grenzen

Marcel Kolvenbach, a&o Film und http://www.help-refugees.org/

Jasmina Prpic, Anwältinnen ohne Grenzen, http://anwaeltinnen-ohne-grenzen.de/

Gudrun Conrad, Menschenrechte 3000

(Fotos Jasmina Prpic, AOG)

Auftaktveranstaltung '16 Tage gegen Gewalt an Frauen' - ein Aktions-Rundgang in Freiburg - am Internationalen Tag der UNO zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Start auf dem Augustinerplatz - Mitglieder von 23 Gruppen und Organisationen aus Freiburg treffen sich um auf den Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen und zu Aktionen gegen Gewalt und für die Rechte der Frauen aufzurufen.

Sie gehören dem Aktionsbündnis Freiburg an, das in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Veranstaltungsprogramm im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen durchführt.

Am Münsterplatz mitten in Freiburg - wir stehen für die Rechte der Frauen...

... und gegen jegliche Gewalt an Frauen.

an der Universität Freiburg

(Fotos Martina Backes, Fernsicht/iz3w Freiburg, Gudrun Conrad, Günter Wippel, Menschenrechte 3000

 

Vom 25.11.2013 bis 10.12.2013 fanden die Aktionstage in Freiburg statt: 16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2013

mehr Informationen: www.16days-Freiburg.de

"16 Tage gegen Gewalt an Frauen" - 25. November / Frauenrechtstag  bis 10. Dezember / Menschenrechtstag 2013"

Das Aktionsbündnis aus 23 Gruppen und 9 weiteren punktuellen Mitveranstaltern hat ein höchst interessantes Programm mit 23 Veranstaltungen - von Ausstelllung über Vorträge und Film bis hin zu Workshops für junge Mädchen und einem frauengeschichtlichem Stadtrundgang - an vielen verschiedenen Veranstaltungsorten zusammengestellt.

MENSCHENRECHTE 3000 e.V. organisiert 2 Veranstaltungen in diesem Rahmen:

Mittwoch, 4.12. 2013, 19:30 Uhr
Ev. Studierendengemeinde (ESG), Turnseestraße 16

„Gefährliche Helfer“ (Film)

Sexuelle Gewalt durch UN-Soldaten
Ein Film von Pagonis Pagonakis und Marcel Kolvenbach

Flüchtlingslager der UNO in Uganda für Flüchtlinge aus dem Kongo sollten eine Hilfe für die Flüchtlinge sein - Frauen machen aber eine ganz andere Erfahrung ...
(siehe auch:  http://programm.ard.de/TV/daserste/gefaehrliche-helfer/eid_281069299762594?list=now)

Der Filmregisseur Marcel Kolvenbach kommt an diesem Abend nach Freiburg, um den Film vorzustellen. Er hat viele Jahre in Uganda gelebt und ist auf das Problem aufmerksam geworden.

Nach dem Film wird es die Möglichkeit zum Gedankenaustausch geben; sowie Getränke.

Samstag, 7.12. 2013. 19:00 Uhr
Saal, Erdgeschoss, Ehe+Familie, Jakob-Burckhardt-Straße 15 (Ecke Bernhardstraße) 

„Nur eine Indianerin... Gewalt gegen indigene Frauen in Kanada’’

Vortrag von Monika Seiller, Aktionsgruppe Indianer und Menschenrechte (AGIM), München mit Präsentation und Kurzfilm

Kanada erscheint vielen als Sehnsuchtsland von wilder Natur und Freiheit, doch die Ureinwohner des Landes leiden bis heute unter Ausgrenzung, Entrechtung und Diskriminierung. Mehr als 500 indianische Frauen sind über die Jahre "verschwunden" - vergewaltigt, ermordet oder "unauffindbar" ...Monika Seiller ist der Geschichte nachgegangen und berichtet über die Aktionen zu den "Stolen Sisters", den 'gestohlnen' Schwestern der indianischen Frauen, die heute aktiv sind - und von der Untätigkeit von Behörden und Regierung.

Nach Vortrag und Film wird es die Möglichkeit zum Gespräch, und eine Kleinigkeit zu Essen und zu Trinken geben.

Mehr Informationen zum Film

Kongo: Gefährliche Helfer - Sexuelle Gewalt gegen Flüchtlinge aus dem Kongo

Die Situation der kongolesischen Flüchtlinge ist verheerend. Der Film folgt Vertriebenen aus Ost-Kongo in die Flüchtlingslager und Flüchtlingssiedlungen im benachbarten Uganda. Viele der Frauen sind Opfer von systematischen Vergewaltigungen von beiden Seiten geworden: Rebellen und kongolesischen Militärs. Vergewaltigung ist zu einer Waffe des Krieges. Die UN-Mission im Kongo - MONUC - wurde gegründet (ursprünglich MONUC), um Zivilisten zu schützen. Aber die Recherchen vor Ort enthüllen, dass auch Mitglieder der UN Friedenstruppen in sexueller Ausbeutung und Missbrauch verwickelt sind - trotz des strikten Trainings durch die UN. Es dauerte 3 Jahre, bis die Reporter UN Insider fanden, die bereit waren, darüber zu sprechen, warum und wie dies immer noch passiert. Die Opfer berichten, wie der Zyklus des Missbrauchs und der Ausbeutung weiter geht und der Film folgt ihren Spuren aus dem Kongo über die Flüchtlingslager bis zum bitteren Ende in den Slums von Kampala. Flüchtlingsexperten und UN Insider diskutieren, wie dies zu stoppen ist und man die Situation der Flüchtlinge aus dem Kongo verbessern könnte. Besonders dramatisch ist auch die Situation der Kinder, die nach den Vergewaltigungen geboren wurden.

2009 - 2012 a&o buero Filmproduktion
Autor/Regie Pagonis Pagonakis, Marcel Kolvenbach

Link: www.publicnomad.com/filme/vorschau/datum/2013/01/04/no-place-to-hide/

Hilfe für Flüchtlinge: Marcel Kolvenbach gründete den Verein: United help for refugees e.V. erfahren Sie mehr auf der website des Vereins

 

Das Freiburger Aktionsbündnis „Gegen Gewalt an Frauen“ unterhält eine Partnerschaft mit der kenianischen Frauenrechtsorganisation Usalama African Women & Girls' Organisation

Usalama ist Kiswahili und bedeutet Frieden. Die Partnerschaft mit Usalama (Link: www.usalamaafricanwomen.org) dient  dazu, die  internationale Dimension der Kampagne zu unterstreichen, voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Projekte zu verwirklichen. Im vergangenen Jahr wurde der Film „Afya yangu. It’s my Right! – Frauen in Kenia fordern ihr Recht auf Gesundheit“ in beiden Ländern gezeigt. (Link: www.frauen-rechte-gesundheit.org)  Die diesjährigen Aktivitäten in Kenia sind: 

  • Öffentliche Kundgebung in Nairobi am 25. November, im Anschluss Straßenaktionen in mehreren Stadtteilen
  • Krankenhausbesuche von Kindern, die Opfer von sexualisierter Gewalt wurden
  • Straßentheater, Puppentheater, Tanz und Kunstaktionen in mehreren lokalen Gemeinden zum Thema geschlechterspezifische Gewalt 
  • Fünftägiges Training zur Sensibilisierung  über geschlechterspezifische Gewaltformen für Mitarbeiter von Kinderschutzinitiativen, Polizei, lokale Verwaltung, Bildungsakteure und Gesundheitspersonal 
  • Auffrischungsworkshop zu GBV und HIV für die MitarbeiterInnen von Usalama, ihren PartnerInnen und freiwilligen HelferInnen
  • Filmvorführungen in Gemeinden (Dokumentarfilm: Afya Yangu. It‘s my Right! – Frauen in Kenia fordern ihr Recht auf Gesundheit)
  • PR Medienkampagne (Print, Radio, TV)
  • 500 Broschüren und 1.000 T-Shirts zur Sichtbarmachung der Kampagne

Mehr…

USALAMA heißt Frieden

Das Leitbild der kenianischen Frauenrechtsorganisation Usalama Africa Women and Girls‘ Organisation ist eine Gesellschaft, in der die Rechte und die Würde der Frauen respektiert und eingehalten werden. Frauen sollen das ungeteilte Recht auf Bildung und Teilhabe an der sozio-ökonomischen sowie der kulturellen und politischen Entwicklung haben – mit gleichen Rechten bei politischen Führungsrollen und in Entscheidungsprozessen. 

Usalama ist eine nicht-profitorientierte Organisation ohne parteipolitische Ausrichtung. Das Ziel seiner Aktivitäten ist die rechtliche Gleichstellung von Frauen in allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens. Dabei werden arme und von Entscheidungsprozessen ausgegrenzte Frauen und Mädchen besonders unterstützt.

Schwerpunkte der Arbeit sind: der Zugang von Mädchen und jungen Frauen zu Bildung, Gesundheitsrechten, ökonomische Teilhabe und Menschenrechte. Während der 16 Tage Kampagne Stopp! Keine Gewalt an Frauen werden umfassende Aktionen durchgeführt.

www.usalamaafricanwomen.org

 

Im Oktober fand in Lima die Weltkonferenz der Indigenen Frauen statt

Deklaration - Lima Declaration World Conference of Indigenous Women hier:

http://www.forestpeoples.org/topics/gender-issues/news/2013/11/lima-decl...

Zur Situation der Frauen in Indien

Aktueller Beitrag in der TAZ vom 17.1.2013:

Die Brigade der Tapferen: http://www.taz.de/Sexuelle-Gewalt-in-Indien/!109218/

Über die Deutsch-Indische Gesellschaft Freiburg erreichte uns auch diese Meldung über eine Aktion von Frau Gupta (von der DIG Essen) hinweisen.

Wie Ihnen in den vergangenen Wochen sicherlich nicht entgangen sein wird, bestehen landesweit Proteste in Indien, aufgrund eines brutalen Gewaltverbrechens an einer jungen Frau in Delhi am 16. Dezember 2012.

Menschen, nicht nur indischer Wurzeln, überall auf der Welt sind betroffen über die Tat, aber noch weit mehr darüber, dass solche und andere Vergehen an Frauen und Mädchen in Indien anscheinend einen Teil der Realität widerspiegeln.
Im Verlauf der Proteste habe ich daher Ende Dezember einen offenen Brief verfasst, den Sie hiermit als Anlage erhalten (deutsche und englische Version). Er hat derzeit über 60 Unterzeichner, sowohl aus dem deutschen als auch teils aus dem ausländischen Raum. Ihnen Allen ist es ein Anliegen, dass die Festivitäten des bevorstehenden Republik-Tags sinnvoll verändert werden, in eine Art Plattform des konstruktiven Diskurses, wo die aktuelle Thematik und ihr zugrundeliegende Ursachen Eingang finden. Hierbei brauchen wir Ihre Unterstützung!

Mit den besten Grüßen und herzlichem Dank,

Sunanda J. Gupta

dazu bitte weiterlesen: Republik-Tag Indien 2013 - Setzen Sie ein Zeichen für Frauen! (download pdf)

 Pressebeiträge zu den Aktionstagen

'16 Tage - Stopp Gewalt an Frauen' 2012

 
 
Interview Badische Zeitung -
Martina Raab-Heck, FRIG ''Frauen können sich wehren'', 12/2012 - download pdf
Gegen Gewalt an Frauen - 16 Aktionstage mit Programm,
Badische Zeitung, Freiburger Zeitung, 21.11.2012 - download pdf
 
Beitrag zum Thema Gewalt an Frauen:
Der Sonntag (in Freiburg) - download pdf
 

Indian Law Resource Center

www.indianlaw.org

Indian Law Resource Center, started the petition

"Petitioning Congress: Pass a Better Violence Against Women Act (VAWA) Now!"
 
This week ended hope that the 112th Congress could overcome partisanship and pass a Violence Against Women Reauthorization Act that would protect all victims, including Native women, from violence. It also brought deep disappointment to the many survivors, advocates, leaders, lawmakers, and other supporters who worked tirelessly to get a stronger, better, and more inclusive VAWA passed in 2012.

Frankly, it is difficult, if not impossible to comprehend why a law to protect women from violence should be so controversial in this day and age and in this country. One of the most basic human rights is the right to freedom from violence. It is inconceivable that leaders and Republicans within the House of Representatives could actually stand before the American public and the international community and oppose basic human rights protections for the most vulnerable populations in the United States. In particular, Native women face horrific rates of violence--2½ times greater than any other group in this country and now on a par with rates of violence being committed against women globally. One in three Native women will be raped in her lifetime, and three out five will be physically assaulted. The vast of majority of these crimes are committed by non-Indians over whom tribes lack criminal jurisdiction on tribal lands. And, the federal and state officials having authority to prosecute and punish these crimes are declining to do so at shamefully high rates, leaving perpetrators to rape and batter with impunity in Indian country and Alaska Native villages.
No doubt, key progress was made over the last year in raising awareness about these issues in Congress, the media, and the public at large and in advocating successfully S. 1925, a comprehensive and inclusive VAWA bill, supported by the Administration and passed by a strong bipartisan Senate vote. And, while the real VAWA--a VAWA that would protect all women and victims, including Native women--was not reauthorized in 2012, we can still be grateful that the harmful, discriminatory provisions considered by the House were avoided when time simply ran out and the bill expired.
We at the Indian Law Resource Center thank you for your support of a stronger, better VAWA and commend all of you that took action, signed our petition to Congress last year, and viewed and shared our VAWA video.
Keep the momentum, and take action. Join us in 2013 in urging the 113th Congress to pass bipartisan, life-saving legislation immediately−a VAWA that will extend protections to Native women and all women without discrimination.

 About the Center
Our Mission

The Center provides legal assistance to indigenous peoples of the Americas to combat racism and oppression, to protect their lands and environment, to protect their cultures and ways of life, to achieve sustainable economic development and genuine self-government, and to realize their other human rights.

The Indian Law Resource Center seeks to overcome the grave problems that threaten Native peoples by advancing the rule of law, by establishing national and international legal standards that preserve their human rights and dignity, and by challenging the governments of the world to accord justice and equality before the law to all indigenous peoples of the Americas...

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 Die Schweizer Kampagne ''16 Tage gegen Gewalt an Frauen'

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Seit einigen Jahren läuft in der Schweiz erfolgreich die Veranstaltungsreihe zu den 

'16 Tagen gegen Gewalt an Frauen' aus der website der Schweizer Kampagne:

Starke Frauen regieren Staaten, führen Haushalte, arbeiten Vollzeit und noch ein bisschen mehr, organisieren, politisieren, kreieren, produzieren. Aber starke Frauen fehlen auf den Titelseiten. Die Medien reproduzieren die Rolle der Frau immer noch und immer wieder als Zierobjekt: Frauen werden auf ihr Aussehen reduziert, ihre Stimmen werden überhört im grossen Rausch der Bilder. Sexistische Witze sind salonfähig und unterwürfige, leichtbekleidete Girlies gehören in Musikvideos zum Standard. Und nähren Klischees und Vorurteile.

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und zum Veranstaltungskalender...

die Schweizer Kampagne hat uns inspiriert, auch in Freiburg ein Aktionsbündnis ins Leben zu rufen, die in dieser Form vom 25.11. bis 10.12.2012 erstmals eine gemeinsame Kampagne startet.

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A Stand for Justice for Missing and Murdered Native Women in Canada

Link zum Video einer Mahnwache in Kanada:

http://www.youtube.com/watch?v=fSUm1QV88eM& feature=related

Winnipeg hip-hop group buys headstones for slain women

Memorials being made for Carolyn Sinclair, Divas Boulanger

CBC News

Winnipeg's Most, a local hip-hop group, has purchased headstones to honour two aboriginal women who were killed within the past decade. Jamie Prefontaine, known as Brooklyn of Winnipeg's Most, says headstones will be purchased annually to honour Manitoba's missing and murdered aboriginal women. (CBC) Members of the group recently ordered a gravestone to be made for Carolyn Sinclair, 25, whosebody was found near a dumpster in the city's West End on March 31. Winnipeg's Most has also purchased a memorial for Divas Boulanger, 28, a transgendered person whose body was found near Portage la Prairie, Man., in 2004.

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