Wir arbeiten an...

Uran – oder das Recht auf Leben

Der Abbau von Uran schädigt massiv die Umwelt und ist in vielen Fällen mit Menschenrechtsverletzungen verbunden. Häufig führt er zum Entzug der Existenzgrundlage insbesondere indigener Völker, zur Zerstörung ihrer Kultur und Lebensweise und zieht schwerwiegende gesundheitliche Schäden nach sich. Wir arbeiten seit vielen Jahren weltweit mit NGO’s zusammen, die sich gegen den umweltzerstörenden Abbau von Rohstoffen wehren.

Im Jahr 2008 gründeten wir zusammen mit anderen Aktiven die AG uranium-network.org www.uranium-network.org

Indigene Völker und UN - Menschenrechtsgremien (Genf)

Seit vielen Jahren begleiten wir die UN-Arbeitsgruppe Indigene Völker / jetzt Expert Mechanism on the Rights of Indigenous Peoples (Genf), und unterstützen indigene Delegierte in ihrem Einsatz für Menschenrechte. Die UN-Arbeitsgruppe erreichte die Annahme der Erklärung der Rechte Indigener Völker ("DRIP") durch die UN-Vollversammlung am 13. September 2007. (siehe: www.un.org/esa/socdev/unpfii/en/drip.html)
 

Wir arbeiten weiterhin mit Indigenen, damit die Deklaration ihrer Rechte umgesetzt wird.

Mitarbeit im ‚Koordinationskreis ILO 169’

Der ‚Koordinationskreis ILO169’ hat sich zum Ziel gesetzt, die Bundesregierung zur Ratifizierung der Konvention 169 des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) zu bewegen; diese enthält Bestimmungen zum Schutz der Rechte Indigener Völker. Wir arbeiten im ‚Koordinationskreis ILO 169’ mit. (siehe auch: www.ilo169.de)

16 Tage gegen Gewalt gegen Frauen

2012 initiierten wir die Aktionstage "16 Tage gegen Gewalt gegen Frauen", die mit einem breiten Freiburger Aktionsbündnis erfolgreich und öffentlichkeitswirksam stattfanden. Diese Aktion wird 2013 fortgesetzt. ‚Stolen Sisters’ - Kampagne / Internationale Tage gegen Gewalt an Frauen In den vergangenen Jahren verschwanden in Kanada über 500 indianische Frauen – ‚spurlos’; dies wurde auch von amnesty international in einer Untersuchung festgestellt (www.amnesty.ca/stolensisters). Der weitgehenden Untätigkeit offizieller kanadischer Stellen versuchen Menschenrechtsorganisatonen auch in Europa im Rahmen der „Internationalen Woche gegen Gewalt an Frauen“ entgegenzuwirken.

Tag der Menschenrechte (10. Dezember) und ‚Kolumbus-Tag’ (12. Oktober)

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte war am 10. Dezember 1948 verabschiedet worden – Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit durch geeignete Aktionen in den Blickpunkt zu rücken. Der „Kolumbus-Tag“ wird nach wie vor oft als „Entdeckung Amerikas“ gefeiert – wir legen den Finger in die Wunde des damit beginnenden Völkermordes an den Indigenen beider Amerikas.

Wir engagieren uns aktiv für die Durchsetzung von Menschenrechten weltweit. Wir arbeiten mit von Menschenrechtsverletzungen Betroffenen sowie mit Personen und Nicht-Regierungs-Organisa-tionen zusammen. Insbesondere unterstützen wir indigene Völker in ihrem Kampf um Selbstbestimmung, Landrechte sowie um Autonomie bzw. Souveränität. Wir unterhalten z.T. langjährige Kontakte zu Betroffenen, verbreiten Informationen über Menschenrechtsverletzungen und tragen zur Bewusstseinsbildung in Sachen Menschenrechte bei.
Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Zusammenhang zwischen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung, die häufig untrennbar miteinander verbunden sind.

Öffentlichkeitsarbeit 
- Informationsveranstaltungen
- Mahnwachen, Info-Stände

Aktionen wie z.B.
- Protestbrief- und e-mail-Aktionen
- Unterschriftensammlungen
- Lobbyarbeit bei Politikern
- Organisation von Projekten, beispielsweise Besuche von Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen für Vorträge etc.
- Ausstellungen

Zusammenarbeit mit Organisationen im Bereich Menschenrechte, „3.-Welt“ / „Eine-Welt“ und Umweltschutz auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.